Das Bewusstsein für gesunde Ernährung muss bereits in jungen Jahren geschaffen werden. Gesundes Essen schmeckt! Aus diesem Grund nimmt die Hauptschule Ebreichsdorf / Interessens- und Berufsorientierte Mittelschule seit Anfang Februar am Europäischen Schulobstprogramm teil.
Mindestens 400g Obst und Gemüse sollen laut WHO täglich pro Person im Rahmen einer gesunden Ernährung verzehrt werden. Die meisten Europäer erreichen diesen Wert nicht. Vor allem Kinder und Jugendliche essen immer weniger Obst und Gemüse, die Ernährungsgewohnheiten werden jedoch bereits in der Kindheit festgelegt!
Im Rahmen des Schulobstprogramms der EU, des Lebensministeriums und der AMA Marketing GmbH werden Schülerinnen und Schüler österreichweit mit Obst und Gemüse versorgt. Ziel des Programms ist es, den geringen Obst- und Gemüseverzehr von Kindern nachhaltig zu erhöhen. Den Kindern soll vermittelt werden, dass Obst und Gemüse reich an lebenswichtigen Vitaminen und Mineralstoffen ist. Der Verzehr hat somit eine positive Wirkung auf ihre Gesundheit, Leistungsfähigkeit und auf ihr Wohlbefinden.
Auch unsere Schule nimmt an diesem Projekt teil, um den Kindern das Thema „Gesunde Ernährung“ schmackhafter zu machen. Einmal wöchentlich werden wir von der Firma Samm aus Weigelsdorf mit schmackhaften Äpfeln beliefert. Die Hälfte der Produktkosten werden von der EU gefördert, die übrigen Kosten übernimmt der Elternverein für unsere Schülerinnen und Schüler.
Im Rahmen des EU-Programms für Lebenslanges Lernen hatten Schulen aus 5 europäischen Ländern die Durchführung des Projekts „Traumjob Europa“ eingereicht: Kaufmännische Schule Bad Mergentheim (Deutschland), ZSP-Gymnasium Cegielskiego in Ziebice (Polen), Berufsgymnasium der Wirtschaft „Prof. Dr. D. Tabakov“ in Sliven (Bulgarien), Collegio Don Bosco in Borgomanero (Italien), Hauptschule und Polytechnische Schule Ebreichsdorf.
Die Projektidee stammte von Eberhard Vollmer, Lehrer an der koordinierenden Schule in Bad Mergentheim. Die Finanzierung des Projekts erfolgte aus Fördermitteln der EU!
Die SchülerInnen erkundeten die Arbeitswelt der eigenen Region und tauschten die Informationen unter Verwendung moderner Kommunikationsmittel mit den SchülerInnen der Partnerländer aus. Sie untersuchten systematisch, wie sie in ihrem Land einen Ausbildungsplatz, einen Arbeitsplatz oder eine Praktikumsstelle bekommen können bzw. welche Stellen bzw. Institutionen Beratung und Unterstützung bieten. Sie erstellten persönliche Bewerbungsunterlagen und absolvierten ein Bewerbungstraining. Sie verglichen die eigenen Ausbildungs-, Arbeits- und Lebensbedingungen sowie Berufschancen mit jenen der Jugendlichen in den einzelnen Teilnehmerländern. Durch den Informations- und Erfahrungsaustausch erlebten die SchülerInnen die Schwierigkeit der anstehenden Entscheidung über den weiteren Bildungsverlauf als gemeinsames Problem unbeachtet der Nationalität bzw. Kultur. Eine gemeinsame Homepage www.traumjob-europa.eu entstand!
Praktische Erfahrungen konnten die SchülerInnen während der Praxis in Betrieben in einem oder mehreren der 4 Partnerländer sammeln: Industriebetriebe, Banken, Handelsunternehmen, Logistikunternehmen, Dienstleistungsbetriebe, Handwerksbetriebe, Öffentliche Verwaltung und Erziehungswesen nahmen die PraktikantInnen gerne auf. Nach Möglichkeit wurden bei der Vermittlung der Praxisplätze bestehende Berufswünsche berücksichtigt. Jede/r PraktikantIn erstellte einen Praxisbericht und präsentierte diesen vor der Gruppe. Die Partnerunternehmen wurden um Feedback gebeten.
Die Arbeitssprache des Projekts war deutsch. Teilweise erfolgte die Kommunikation unter den Jugendlichen auch in englischer Sprache. Während des Auslandaufenthaltes erhielten die GastschülerInnen Einblick in das Schulleben der PartnerschülerInnen und lernten bei gemeinsamen Exkursionen die Heimat der Gastgeber näher kennen. Gemeinsame Aktivitäten im Bereich des Sports, Spiels und der Musik dienten dem Entstehen sowie der Pflege persönlicher Kontakte, dem Abbau etwaiger Vorurteile. In gemeinsamen Workshops wurde an der Dokumentation und Präsentation der Projektergebnisse gearbeitet.
Lokale Presseberichte und Präsentationen anlässlich der Tage der offenen Tür informierten Eltern derzeitiger wie auch künftiger SchülerInnen, Schulaufsicht, Vertreter der Lokalpolitik und Unternehmer über die jeweiligen Projektfortschritte!
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