Ähnliche Kältewellen gab es 2006, 1996 und 1985.
Die erste Winterhälfte 2011/12 zeigte einen überdurchschnittlich warmen Verlauf, so dass in Mitteleuropa bis Mitte Januar nur wenige Tage mit Frost zu verzeichnen waren. Das änderte sich aber Ende Jänner. Seit Tagen haben wir Temperaturen weit unter dem Gefrierpunkt.
Das Rathaus Ebreichsdorf hat vor Jahren schon ein Kleinwasserkraftwerk revitalisiert. Es liefert Strom für das Rathaus und unterstützt die Heizung der angrenzenden Geschäftslokale und Gemeindewohnungen. Durch die anhaltenden tiefen Temperaturen ist es aber derzeit nicht möglich, Energie zu gewinnen. Für die Turbine ist es zu kalt, durch das Vereisen der Regelung ein Betrieb nicht möglich. Auf dem Bild (von GR Alfred Bruzek) sieht man die Piesting im Staubereich kurz vor dem Rathaus.
Viel schlimmer als das Problem der Wasserkraftwerke mit der Kältewelle ist das soziale Problem: Auch hierzulande ringen 300.000 Österreicher mit der Kälte in den eigenen vier Wänden. Sie alle können ihre Wohnung nicht angemessen warm halten, warnt die Volkshilfe.
Wenn man der Wettervorhersage glauben kann, dann sind Plusgrade erst wieder in 2 Wochen zu erwarten. Am 18. und 19. Februar kann man mit ein paar Grad über null rechnen.
StR Markus Gubik
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